Anamnese

Aus einem Anamnesebericht einer Krankenhausakte:

Der Berufsbetreuer hat folgende Angaben zur Sozialanamnese gemacht:
Er beschreibt die derzeitige Lebenssituation des Patienten als desolat. Herr Mossner lebt in dem Elternhaus seiner verstorbenen Eltern in Rastede, welches er angeblich total verwohnt hat. Eine hausliche Überforderung wird bejaht. Des Weiteren berichtet er, dass er angeblich gemeinsam mit seinem Bruder schon in jungen Jahren wesens- und verhaltensauffällig gewesen sein solle. Er wird als zurückgezogen beschrieben, die Mutter litt angeblich unter Schizophrenie, der Vater an schwerer Depression. Seit seiner Kindheit soll angeblich eine Wahn- und Ideeenflucht bestanden haben. Der verhaltensauffällige Bruder lebt angeblich derzeit in Berlin. Seit geraumer Zeit sucht er wieder Kontakt.
Es besteht angeblich ein Erbstreit um die Immobilie der Eltern. Herr Mossner gibt an, seit 6 Jahren berentet zu sein. Zuletzt habe er selbstständig im Bereich der EDV und im Gartenbau gearbeitet. Zuvor habe er Mathematik, Pädagogik und Physik mit Diplom studiert.  Er habe regelmäßigen Kontakt zu seiner Cousine und ihrem Mann. Schon der Vater des Patienten habe in einem Großgehege Hirsche und Rehe gezüchtet. Diese Leidenschaft habe Herr Mossner übernommen. Ein Nachbar, der sich derzeit um Haus- und Tierangelegenheiten kümmert, wird als sehr hilfreich beschrieben. Herr Mossner befürchtet jedoch, seinen Besitz zu verlieren. Es besteht eine Furcht vor Enteignung und Verarmung. Im Einfamilienhaus mit großem Landanteil existieren auch zwei Katzen. Ferner berichtet Herr Mossner, vor dem Krankenhausaufenthalt mit Renovierungsarbeiten begonnen zu haben. Der Eingan zum Haus sei ebenerdig. Alle Funkttionsräume seien im Erdgeschoss vorhanden. Derzeitwürde in dem Haus eine Heizung nicht funktioniere. Er beschreibt sein Eigentum derzeit „als Baustelle“. Interessiert ist er an wissenschaftlichen Inhalten, an Natur und Tieren. An Radio und TV ist er nicht besonders interessieert. Keine Pfleggrad, kein SB-Ausweis vorbestehend.“

Anmerkung:

Aufgrund der Aussage des Betreuers, dass Des Weiteren berichtet er, dass er angeblich gemeinsam mit seinem Bruder schon in jungen Jahren wesens- und verhaltensauffällig gewesen sein solle. Er wird als zurückgezogen beschrieben, die Mutter litt angeblich unter Schizophrenie, der Vater an schwerer Depression. Seit seiner Kindheit soll angeblich eine Wahn- und Ideenflucht bestanden haben“ habe ich am 15.05.2021 Strafanzeige wegen Rufmord/ übler Nachrede gestellt.

Auch andere Angaben stimmen nicht:

„Schon der Vater des Patienten habe in einem Großgehege Hirsche und Rehe gezüchtet. Diese Leidenschaft habe Herr Mossner übernommen.“

Was versteht der Betreuer , ehemaliger Schaf- oder Schweinezüchter, denn unter einem Großgehege? Das Tiergehege ist  lediglich 1,5 ha groß! und erfüllt gerade die Mindestvoraussetzung von 1 ha.
Und mein Vater hat nicht Hirsche und Rehe gezüchtet, sondern ich habe mit Unterstützung meines Vaters das Tiegehege aufgebaut. Zuvor hatten meine Eltern die Fläche an Pferdeliebhaberinnen verpachtet, doch mein Vater (auch ehemaliger Reitlehrer) wollte mit 84 Jahren den Frauen noch das Reiten beibringen und schwang sich auf ein Pferd.
Wir bekamen 2001 gemeinsam die Genehmigung für das Tiergehege.

Der Betreuer verunsicherte mich am Krankenbett als berichtete, dass die Sikahirsche eine Ohrmarke tragen müssten. Das hat mich auch aufgeregt, weil dieser Mensch keine Ahnung hat. Wo er Ahnung hat, dass habe ich bislang noch nicht festgestellen können.

„Herr Mossner befürchtet jedoch, seinen Besitz zu verlieren. Es besteht eine Furcht vor Enteignung und Verarmung. „

Der Betreuer hat mir gegenüber am Krankenbett berichtet, dass er meinen Bruder gefragt haben soll, ob er seine Oberwohnung verkaufe. Auch das hat mich verunsichert, beunruhigt und meine Genesung behindert.
Warum wollte er so etwas erreichen? Ich konnte mir es nicht ausmalen, was dann auf mich zu käme. Fremde Leute und dann wäre ich der nächst gewesen???
Ich werde auch dieses Vorgehen überprüfen, ob derartige Befugnisse zur Fragestellung zulässig sind. Für meine Gesundung sicherlich nicht und aufgrund seiner Fragestellung ist es doch verständlich, dass ich die Befürchtung haben musste, mein Eigentum zu verlieren. Strafbare Handlung?

„Einfamilienhaus mit großem Landanteil“

so ein Blödsinn. Es ist kein Einfamilienhaus!

„Er habe regelmäßigen Kontakt zu seiner Cousine und ihrem Mann.“

3-4 Besuche im Jahr! Ist das regelmäßig?
Hinweis: Meine liebevolle Cousine würde ich gerne häufiger treffen.

 

weitere Kritikpunkte gegen meinen Betreuer, der mich jetzt (28.05.21) in seinem Schlussbericht als ein „sehr unangenehmder Mitbürger“ bezeichnet, wird sich tatsächlich auf einige sehr unangenehme Fragen einstellen müssen.

Ich sollte am eine – > Erklärung  unterschreiben, dass er als Betreuer keine Buchungen auf meinem Girokonto vorgenommen hat.
Wollte er mich reinlegen? Oder sind online-Abbuchungen keine Buchungen?

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Aufbau Dez.19: ohne Korrektur