2020

Das schicksalshafte Jahr 2020, welches meine Leben wohl für immer verändern sollte.

Ich kollabierte. Ich lag wohl fast 28 Std. am Boden, doch ich führte diese Erschöpfung zurück auf die Beseitigung der ca. 8 t Kastanien und Unmengen an Eicheln.

  • Die Kastanien / Eicheln lagen auf dem Hof.
    Rehe sowie Damwild lockte ich dadurch an.

    Aus diesem Grund war ich bemüht, die Futterspenden so schnell wie möglich in Salzfässern zu lagern.

Ich erholte mich auch relativ schnell, doch ich war auf Unterstützung angewiesen, weil ich zusätzlich Heu gebrauchte.
Da lies mich ein Freund richtig hängen. Da er mir zuvor Zusagen gemacht hatte, diese jedoch plötzlich nicht erfüllte, reagierte mein Magen/Darm mit heftigem Durchfall.

Jedoch war ich im Vorfeld schon durch die bitter bösen  Beschimpfungen am Telefon anderer! bereits psychisch sehr angeschlagen.
Über 50 Anrufer*innen beleidigten mich am Telefon. Rufnummer stets unterdrückt. Und alle tönten ins gleiche Horn.
Doch insgesamt war die Resonanz auf die Spendenaktion in der NWZ positiv ( ->siehe Blog sikawild.de ) und nochmals an dieser Stelle mein Dank an alle 600 Futterspenderinnen und Spender.

Das war dann lediglich! der Auslöser  meiner entzündlichen Darmerkrankung (colitis ulcersosa).
Ich nahm an Gewicht ab, konnte kaum noch die Arbeiten erledigen.

Hinzu kam erneuter Ärger mit dem nun Renter gewordenen Sikawildhasser. Er scheuchte einige  der ausgebüchsten Tiere in ein Maisfeld, so dass sie nicht  zurück konnten. Diese Tiere versuchten dann von außen wieder in das Gatter zu kommen und verursachten weitere Schwachstellen in der Zaunanlage.
Und dieser Typ betrat dann ohne Rückmeldung am Abend (während meiner Abwesenheit mein Grundstück) und schloss eine von mir sorgfältig errichtete Art einer Schleuse, damit die Tier wieder hinein konnten.
Eine ganze Nacht lag ich auf einer Liege im Tiergehege und wartete natürlich vergebens.
Dieser Herr bekommt noch Betretungsverbot!
Da er sich gegenüber einem anderen Nachbarn damit brüstete, dass er endlich etwas Ordnung gemacht und das Gatter geschlossen habe, erfuhr ich von seiner „Unterstützung„, doch es war keine.
Das versuchte ich ihm telefonisch zu erklären, doch er drohte mit Anzeige bei den Behörden.
Und in der Tat: Ich bekam tatsächlich Besuch vom Amt (hat richtig Geld gekostet!) , doch es kommen auch noch andere Denunzianten in Frage, weil mehrere Personen ( u.a. auch mein Bruder)  schon seit Jahren mir dbzgl. drohen.

Wahre Hilfe und Unterstützung erfuhr ich erst später von einem alten Freund, der mir schon vor Jahren einige Tiere abkaufte, weil ich zu viele hatte!! Danke, danke, …

Mehrmals gelang es mir alle Tiere wieder in das  Gatter zu bekommen. Auch waren Damhirsche dabei, welche dann versuchten von innen wieder aus dem Gatter zu fliehen.
Doch es ist erstaunlich, dass die Tiere genau wissen,  wo und  wie sie ins Gatter gekommen sind und relativ diesen Ausgang wieder finden.

– > Fortsetzung folgt

Im Aufbau Dez.19: ohne Korrektur